
Praktische Infos für Zürich
In Zürich wird nicht in Euro bezahlt, wie in den meisten umliegenden Ländern, sondern in Franken und Rappen, der Landeswährung. In den meisten Geschäften wird allerdings der Euro dennoch akzeptiert und es kann mit der EC-Karte oder mit der Kreditkarte bezahlt werden. An beinahe jeder Hausecke befinden sich in Zürich Geldautomaten, so dass es kein Problem ist, an Geld zu kommen. Es wird aber Touristen wie überall empfohlen, keine größeren Mengen an Bargeld bei sich zu tragen, obgleich die Kriminalitätsrate eher niedrig ist. Soll Geld gewechselt werden, so empfiehlt es sich, das Wechselbüro der Schweizerischen Bundesbahn aufzusuchen, welches sich im Hauptbahnhof befindet.
Gesprochen wird in Zürich das Schweizerdeutsch, auch Hochdeutsch ist vertreten. Mit Englisch und Französisch kommt ein Besucher ebenfalls meist weiter, allerdings sind auch andere Sprachen vertreten, die von den einzelnen Einwanderergruppen gepflegt werden. Bekannt ist von den Schweizern, dass sie gern einmal die Silbe ?li? an viele Wörter hängen, was für einen Nicht-Schweizer durchaus zu einem Problem in der Verständigung werden kann. Ausländern sei das nicht geraten, denn die Schweizer haben dann schnell das Gefühl, dass man sich über sie lustig mache. Wann genau das ?li? angehängt werden kann, ist für einen Nichtschweizer einfach nicht nachvollziehbar.
Wer in einem Restaurant eingekehrt oder einen Drink an der Bar nehmen möchte, muss kein Trinkgeld zahlen. Dieses wurde schon in den Preis integriert und wird damit automatisch gewährt. Im Taxi oder im Hotel ist es aber üblich, ein kleines Trinkgeld zu zahlen, wenn der Service so freundlich war, dass das auch wirklich gerechtfertigt ist. Üblich sind dann Trinkgelder von fünf bis zehn Prozent und es wird auf den nächst höheren Betrag aufgerundet. Geben Sie aber kein Trinkgeld, wenn der Service nicht zufriedenstellend war.
Die Menschen in Zürich sind sehr weltoffen und tolerant, das wird aber auch von den Besuchern der Stadt erwartet.